Luzern wächst –
der öV wächst mit

Ab 13. Dezember 2026 gilt in der Stadt und Agglomeration Luzern ein neues Busnetz.

Allgemeine Fragen

  • Welche Vorteile bieten die Änderungen?
    • Stadt und Agglomeration besser vernetzt

      Neue Wege, weniger Umsteigen: Wir passen unsere Buslinien an, damit Arbeitsplätze, Schulen, Freizeitorte und Bahnhöfe in der Stadt und Agglomeration noch bequemer und direkter erreicht werden.

    • Mehr Fahrkomfort, besser für die Umwelt

      Über 30 neue Batterie-Trolleybusse sorgen für angenehmeres Reisen sowie weniger Lärm und CO2-Emissionen.

    • Kürzere Umsteigewege am Bahnhof Luzern

      Am Bahnhof Luzern liegen stark frequentierte Anschlüsse näher beieinander und ermöglichen bequemeres Umsteigen.

    • Einfacheres Ein- und Aussteigen

      Zusätzliche barrierefreie Haltestellen erleichtern das Ein- und Aussteigen am Bahnhof Luzern.

  • Ab wann gilt der neue Fahrplan?

    Diese Website zeigt den neuen Fahrplan ab dem Fahrplanwechsel vom Sonntag, 13. Dezember 2026. Ab diesem Tag verkehren alle Linien nach dem neuen Netz und mit den neuen Liniennummern.

    Da dieser neue Fahrplan noch ein Entwurf ist, bleiben geringfügige Änderungen vorbehalten.

  • Warum wird das Angebot angepasst?

    Die Bevölkerung, Siedlungen und Quartiere in der Stadt und Agglomeration wachsen. Damit wächst auch das Mobilitätsbedürfnis, welches wir mit einem angepassten öV bewältigen möchten. Die Planungen basieren auf AggloMobil 4, dem Konzept des Verkehrsverbunds Luzern für die Weiterentwicklung des öV in Stadt und Agglomeration Luzern.

  • Welche Änderungen sind geplant?

    Mit dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2026 fahren die Busse in der Stadt und Agglomeration Luzern nach einem neuen Netz: Es entstehen neue und verlängerte Linien mit zusätzlichen Direktverbindungen, mehrere Linien werden zu Durchmesserlinien zusammengelegt und ein Teil der Liniennummern wird angepasst. Bei den übrigen Linien bleibt das Angebot unverändert.

    Wie Ihre Linie neu fährt, finden Sie hier.

  • Welche konkreten Verbesserungen entstehen für die Fahrgäste?

    Folgende Vorteile entstehen:

    • Neue direkte Verbindung zu zentralen Zielen wie Emmenbrücke Bahnhof Süd, Littau Bahnhof, Luzern Bahnhof, Verkehrshaus, Meggen und Horw.
    • Zahlreiche neue Direktverbindungen vom Tribschen, von der Kantonalbank oder aus Emmenbrücke bis zum Kantonsspital.
    • Direkte Verbindungen über das Zentrum hinaus sorgen für attraktivere und bequemere öV-Fahrten.
    • Wegfall der Wendefahrten am Bahnhof Luzern ermöglichen einen effizienteren Busbetrieb und besseren Verkehrsfluss.
    • Neu aufgebaute Liniennummern passen zum Angebot.
    • Bequeme und nachhaltige Fahrzeuge tragen zu mehr Fahrkomfort bei.
  • Werden Linien aufgehoben?

    Nein, durch den grossen Angebotsausbau werden Linien zusammengelegt, zu sogenannten Durchmesserlinien.

    Zum Beispiel setzt sich die neue Linie 4 aus der bisherigen Linie 12 und einem Teilstück der bisherigen Linie 8 zusammen. Oder die Linien 20 und 24 werden zur neuen Durchmesserlinie 20.

  • Was ist eine Durchmesserlinie?

    Bei einer Durchmesserlinie endet der Bus nicht im Zentrum, sondern fährt in einen anderen Stadtteil weiter. Dadurch entstehen neue Direktverbindungen und das Wenden im Zentrum entfällt.

  • Warum werden die Linien der VBL AG neu nummeriert?

    Die Nummerierung der Linien ist historisch gewachsen. Mit dem grossen Angebotsausbau im Jahr 2027 möchten wir deshalb die Gelegenheit nutzen, auch die Liniennummerierung den Weiterentwicklungen anzupassen.

  • Welche Nachteile ergeben sich aus dem neuen Netz?

    Mit dem neuen Busnetz wird das Angebot insgesamt ausgebaut: Die Fahrgäste profitieren von direkteren Verbindungen, komfortableren Fahrten und einer insgesamt besseren Abstimmung des Netzes.

    Gleichzeitig bringt die Umstellung für viele Fahrgäste eine Umgewöhnung mit sich: Neue Liniennummern, teilweise neue Haltekanten am Bahnhof Luzern und für einzelne Ziele eine andere Linie als heute. Aufgehoben wird jedoch keine Linie und keine Haltestelle.

    Für einzelne Verbindungen kann sich die Reisezeit verlängern oder dennoch ein Umsteigen notwendig werden. Zum Beispiel:

    • Linie 6 nur noch zu Hauptverkehrszeiten: Die durchgehende Verbindung Matthof – Büttenenhalde besteht ausserhalb der Hauptverkehrszeit nicht mehr; sie führt dann über die Linie 3 und die Linie 9 mit Umsteigen am Schwanenplatz oder Bahnhof.
    • Linie 15: Die Linie verkehrt neu im Uhrzeigersinn. Wer in der Gegenrichtung unterwegs ist, fährt den Rundkurs mit und benötigt dadurch etwas mehr Zeit.
    • Andere Linie für gewohnte Ziele: Einige Ziele werden neu durch andere Linien erschlossen; beispielsweise die Pilatus-Bahnen durch die neue Linie 31 und die Sidhalde durch die neue Linie 32.

    Insgesamt steht damit nicht eine Verschlechterung, sondern eine Neuordnung mit einem ausgebauten Gesamtangebot im Vordergrund.

  • Stehen die Busse mit dem neuen Fahrplanangebot weniger im Stau?

    Die neuen Linien lösen die bestehenden Verkehrsprobleme allein nicht. Ohne zusätzliche Busbeschleunigungsmassnahmen werden auch sie weiterhin von Verspätungen betroffen sein. Deshalb bleiben rasche und wirksame Massnahmen, wie sie im Rahmen der Plattform «Bus voraus» aufgezeigt werden, zentral.

    Ganz nebenbei bringen Durchmesserlinien aber auch betriebliche Vorteile mit sich: Das Wendemanöver am Bahnhof entfällt, wodurch Fahrzeiten und das Gesamtverkehrssystem verbessert werden können. Wir begrüssen zudem, dass der Kanton Luzern zeitnah Sofortmassnahmen zur Busbeschleunigung in Stadt und Agglomeration umsetzen will.

  • Wieso so viele Änderungen auf einmal?

    Weil die Änderungen zusammengehören:

    • Durchmesserlinien entstehen paarweise. Zwei bisherige Linien werden am Bahnhof zu einer verbunden — das funktioniert nur, wenn beide gleichzeitig umgestellt werden.
    • Alles hängt zusammen. Liniennummern, Fahrpläne, Anschlüsse und die Haltekanten am Bahnhof Luzern bedingen einander: Wer eine Linie verschiebt, verschiebt auch die Anschlüsse der anderen.
    • Schrittweise wäre nicht weniger, sondern mehrmals. Eine Einführung über mehrere Jahre brächte dieselben Änderungen verteilt auf mehrere Fahrplanwechsel — mit wiederholter Umgewöhnung für die Fahrgäste.

    Dazu kommt: Der Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2026 ist der Termin, an dem der Fahrplan ohnehin schweizweit neu aufgelegt wird.

Fragen zu den Linien

  • Was ändert sich bei der Linie 1?
    • In den Hauptverkehrszeiten werden die Linienabschnitte Kriens Busschleife–Luzern Bahnhof neu von der Linie 33 und Luzern Bahnhof–Luzern Maihof neu von der Linie 5 verstärkt.
    • Die beiden ersten Kurse werden anstelle aus dem Depot Weinbergli aus dem Depot Root produziert. Dadurch entstehen aus dem Rontal und dem Maihof Quartier neue Frühverbindungen nach Luzern Bahnhof an 04.37 Uhr und 04.53 Uhr, mit Anschluss an die ersten Fernverkehrsabfahrten.
    • Ab Ebikon verkehren werktags zwei neue Frühverbindungen nach Luzern (Ebikon Fildern ab 4:15 und 4:33 Uhr). Damit besteht aus Ebikon und dem Maihof-Quartier neu ein Busanschluss an die ersten Fernverkehrsabfahrten ab Luzern.
  • Was ändert sich bei der Linie 3?
    • Die neue RBus-Linie 3 schafft eine neue Ost-West-Verbindung von Littau bis ins Büttenenhalde-Quartier.
    • Die Abfahrtszeiten der Linien 3 und 4 werden frühmorgens so angepasst, dass der Anschluss des IR70 nach Zürich am Bahnhof Luzern um 06.09 Uhr gewährleistet ist.
  • Was ändert sich bei der Linie 4?
    • Die Linie 4 ergänzt die Linie 3 und sorgt auf der zentralen Achse von Ost nach West für einen dichten Takt direkt ins Würzenbach-Quartier.
    • Die Abfahrtszeiten der Linien 3 und 4 werden frühmorgens so angepasst, dass der Anschluss des IR70 nach Zürich am Bahnhof Luzern um 06.09 Uhr gewährleistet ist.
  • Was ändert sich bei der Linie 5?
    • Die Linie 5 verkehrt von der Hubelmatt zum Bahnhof und neu während den Hauptverkehrszeiten weiter bis Maihof.
  • Was ändert sich bei der Linie 6?
    • Die Linie 6 bietet während den Hauptverkehrszeiten direkte Busverbindungen zwischen den Wohn-, Arbeits- und Ausbildungsorten entlang der Haldenstrasse und dem Tribschen.
  • Was ändert sich bei der Linie 7?
    • Im Ferienfahrplan verkehrt die Linie 7 neu bereits ab 6.00 Uhr im dichten 10-Minuten-Takt.
    • Während den Schulzeiten wird die Linie um ca. 8 Uhr zwischen der Kantonalbank und der Kantonsschule Alpenquai gezielt für die Schülertransporte verstärkt.
  • Was ändert sich bei der Linie 8?
    • Die Linie 8 schafft neue Direktverbindungen zwischen dem Tribschenquartier und dem Kantonsspital.
  • Was ändert sich bei der Linie 9?
    • Die neue Linie 9 verbindet Littau mit dem Kantonsspital und dem Matthof-Quartier.
  • Was ändert sich bei der Linie 15?
    • Die Linie 15 verkehrt als Rundkurs über die Obere Weinhalde und Gabeldingen wieder nach Kriens Busschleife (20-Minuten-Takt von 6.00 bis 20.00 Uhr). Von 20.00 bis 23.00 Uhr verkehrt die Linie halbstündlich auf der Schlaufe Sonnenberg.
    • Die Schlaufe Klösterli wird von 6.00 bis 20.00 Uhr auf einer verkürzten Strecke via St. Niklausengasse–Josef-Schryberstrasse–Klösterli bis zu den Pilatusbahnen von der Linie 31 bedient. Von 20.00 bis 23.00 Uhr werden die Pilatusbahnen halbstündlich bedient.
    • Die Haltestellen Senti, Südstrasse, Bachstrasse und Kirchbühl werden aufgehoben.
    • Die Sidhalde wird neu von 06.00 bis 20.00 Uhr durch die Linie 32 bedient.
  • Was ändert sich bei der Linie 17?
    • An Sonntagen verkehren neu zwei Kurse bereits um 5.45 und 6.15 Uhr ab Obergütsch sowie um 5.30 und 6.00 Uhr ab Bahnhof Luzern.
  • Was ändert sich bei der Linie 18?
    • Das Verdichtungsfahrzeug für die abendliche Hauptverkehrszeit setzt nicht wie bisher um 15.49 Uhr am Bahnhof Luzern ein, sondern bereits um 15.45 Uhr im Bramberg.
    • Die Abfahrt um 15.49 Uhr am Bahnhof Luzern entfällt zugunsten pünktlicherer Busse in der Hauptverkehrszeit am Abend.
  • Was ändert sich bei der Linie 20?
    • Die Linie 20 ermöglicht künftig eine bequeme und umsteigefreie Fahrt von Ennethorw nach Meggen Tschädigen und verbessert unter anderem die direkte Erreichbarkeit der Allmend/Messe.
  • Was ändert sich bei der Linie 21?
    • Die Linie 21 verbindet das Rontal mit Luzern Nord/Seetalplatz und ist an das Kantonsspital angebunden.
  • Was ändert sich bei der Linie 23?
    • Um die Anschlüsse in Gisikon-Root an die S-Bahn zu verbessern und genügend Umsteigezeit zu ermöglichen, finden Optimierungen im Minutenbereich statt.
  • Was ändert sich bei der Linie 26?
    • Der Kurs um 5.42 Uhr ab Unterlöchli verkehrt neu bereits ab Bahnhof Ebikon (ab 5.33 Uhr). Damit können die Arbeitsplätze in Adligenswil früher aus dem Rontal erreicht werden.
  • Was ändert sich bei der Linie 30?
    • Um die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu verbessern, wird von Montag bis Freitag zwischen 11.00 und 19.00 Uhr ein zusätzliches Fahrzeug eingesetzt. Dadurch ergeben sich auch Änderungen in den Abfahrtszeiten.
  • Was ändert sich bei der Linie 31?
    • Die Linie ermöglicht künftig eine direkte Verbindung zwischen Horw und Kriens Zentrum sowie zu den Pilatusbahnen.
    • Sie verkehrt zwischen Horw Bahnhof und Mattenhof via Ringstrasse.
    • Die Haltestellen Dattenmatt, Kuonimatt und Rosenstrasse im Kuonimattquartier werden aufgehoben.
    • In Richtung Pilatusbahnen verkehrt die Linie ab Zentrum Pilatus via Busschleife–St. Niklausengasse–Josef-Schryberstrasse–Klösterli zu den Pilatusbahnen und erschliesst so auch das Quartier Klösterli. Der letzte an der Busschleife ankommende Bus fährt um 20.12 Uhr nochmals die Runde über Klösterli und Pilatusbahn.
    • Die Haltestelle St. Niklausengasse wird in die Wichlernstrasse verschoben.
    • Die Haltestellen Senti, Südstrasse, Bachstrasse und Kirchbühl werden aufgehoben.
  • Was ändert sich bei der Linie 32?
    • Die neue Linie 32 bietet eine optimale Verbindung von Horw über Kriens Mattenhof mit S-Bahnanschluss ins Stadtzentrum Kriens.
    • Zusammen mit der Linie 31 bietet sie einen attraktiven 15-Minuten-Takt.
    • In den Hauptverkehrszeiten bedienen die Verdichtungskurse der Linie 32 Horw Spitz.
  • Was ändert sich bei der Linie 33?
    • Die Linie 33 verbindet während den Hauptverkehrszeiten neu Kriens umsteigefrei mit dem rechten Seeufer und dem Verkehrshaus.
    • Adligenswil Widspüel erhält zu den Hauptverkehrszeiten direkte Busverbindungen zum Bahnhof Luzern.
    • Die Linie 33 entlastet zwischen Kriens und Luzern die Linie 1 und ersetzt zwischen Luzern und Adligenswil die Verdichtungskurse der Linie 73.
  • Was ändert sich bei der Linie 46?
    • Die Linie 46 wird von Montag bis Samstag zwischen 6.00 und 20.00 Uhr vom Bahnhof Emmenbrücke Süd bis Luzern Ibach verlängert.
  • Was ändert sich bei der Linie 71?
    • Aufgrund der neuen Linie 33 sowie der Neustrukturierung der Linie 73 wird die Linie 71 angepasst.
    • Am Morgen fährt der erste Kurs ab dem Eigenthal (6.47 Uhr) nur noch bis zur Busschleife, dafür wird ein zweiter Pendlerkurs vom Eigenthal (7.47 Uhr) eingeführt.
    • Eine Abendverbindung wird bis zur Busschleife eingekürzt.
    • Ein Teil der Leerfahrten zum Depot Kriens, die heute auf der Linie 71 ausgewiesen werden, fällt weg.
  • Was ändert sich bei der Linie 73?
    • Die Linie 73 wird neu strukturiert.
    • Die Kurse, die heute in Adligenswil wenden, werden neu als Linie 33 geführt und bis Kriens Busschleife verlängert.
    • Durch das neue Depot in Adligenswil werden einzelne Kurse direkt dorthin und von dort aus geführt.
    • Es wird ein neuer Frühkurs von Adligenswil Dorf nach Luzern mit Ankunft 05.24 Uhr, und eine neue Spätverbindung von Luzern nach Adligenswil Dorf (Depotfahrt) angeboten.
    • Die beiden letzten Kurse aus Rotkreuz (00.16 und 00.50 Uhr) enden in Adligenswil Blatte.
    • Die Haltestelle Adligenswil Widspüel wird mit Depotfahrten bedient.
  • Kommt es im Nachtnetz auch zu Veränderungen?

    Auch beim Nachtnetz kommt es teilweise zu Änderungen bei den Abfahrtsorten am Bahnhof Luzern und den Liniennummern. Alle Details entnehmen Sie bitte dem Fahrplan.